Der "Soziale Verschiebebahnhof" fuer Pirmasens ...




Was kann den Arzt zur Praxis-Last auch noch in den
Stadtrat draengen ? ... Diagnostik & Therapie(-Hoffnung):
* In der Interaktion mit seinen Patienten realisiert sich
im Sozial- und Gesundheitssystem fortlaufend auch
die system-immanente Politik- und Verwaltungs-Regel:
Wo ein Wille zur Fehlentwicklung ist, ist auch ein Weg.
** Daneben gilt seit unserem aerztlichen Ahnen
Rudolf Ludwig Karl Virchow ( 1821 -1902 )
die Erkenntniss: Medizin ist eine soziale Wissenschaft
und Politik nichts weiter, als Medizin im Großen ...




Regles du jeu politique - Regeln des Spieles:

Sage immer die Wahrheit,
aber sage die Wahrheit nicht immer.

Wer ungleich gleich behandelt,
behandelt ungleich.
Da alle ungleich sind,
behandeln wir ungleich.
Wer, wo, wann, wie und warum gleich sei,
ist politisches Axiom.
Die Fehler und Katastrophen
resultieren aus den Axiomen,
als den gewollten politischen Grundvoraussetzungen.
In der Logik bzw. dem logischen Umgang mit den Axiomen
liegen selten die Irrtuemer.
Erringe dessen ungeachtet
mit Deinem Willen, Deinen Axiomen,
die Deutungshoheit
und arbeite weiter
mit Komplexitaetsreduktion und
Personalisierung der Realprobleme.
Wo ein Wille ist,
ist dann auch ein ( Irr-Weg).
Dergestalt wird der Platz im
Zeitgeist gesichert.




Am 22.11.2004 habe ich in einer Anfrage auf Effiziens in der Vermittlung von Arbeitslosen gedraengt.
Am 13.09.2004 hatte der Stadtrat beschloßen, in der ArGe/Jobboerse die Langzeitarbeitslosen gemeinsam
mit der Bundesagentur fuer Arbeit ( BA ) zu betreuen. Jetzt kritisierte der Bundesrechnungshof nur 4,6 %
Vermittlungserfolg der BA bundesweit.

"Effizienz in der Vermittlung von Arbeitslosen" - Anfrage Dr. Klees.pdf



Am 20.02.06 habe ich als FWB-Fraktionsmitglied im Stadtrat einen ersten Antrag zu Problemen
Langzeitarbeitsloser in Pirmasens gestellt.

"Erleichterter Zugang zum Kulturangebot" - Antrag Dr. Klees.pdf



Der " Soziale Verschiebebahnhof " ueberschwemmt die Praxen mit seinen Vorgaengen. Loechrig wird dann auch die
medizinische Versorgung in einer Stadt wie Pirmasens, wo zunehmende soziale Probleme alleine schon
zunehmenden medizinischen Handlungsbedarf schaffen. Es sollte m.E. ueber das eigene Betriebs-Ergebniss
hinausgeschaut werden und die medizinischen Ressourcen in einer Stadt wie Pirmasens sollten gebuendelt
werden. Fuer die Stadtratssitzung vom 20.02.06 habe ich den Antrag auf ein " Medizinisches Versorgungskonzept "
gestellt, welches wir am 17.03.10 in Angermuende als " Demenz-Netzwerk-Uckermark e.V. " auch real besichtigen
konnten. In Pirmasens wurde ich deswegen vom SWR angerufen und das Interview wurde im Radio gesendet.
Am 18.12.06 habe ich im Stadtrat den Antrag als Anfrage wiederholt: Wer einlade sei dem Buergermeister noch unklar.
Am 25.02.13 habe ich im Stadtrat den Antrag als Anfrage wiederholt: Die Optimierung der Kooperation aller
Anbieter muss angesichts zunehmender medizinischer Versorgungs-Engpaesse auch ein staedtisches Anliegen sein.
Bis zur naechsten Kommunalwahl vom 25.05.14 reagierte die Stadt weder auf Antrag noch auf Anfrage.

"Medizinisches Versorgungskonzept fuer Pirmasens - Antrag Dr.Klees.pdf

"Vorstellung Ist-Zustand, Probleme & Verbesserungen der Versorgung aus Praxensicht" - Anfrage Dr. Klees.pdf

"Ist-Zustand der ambulaten nervenaerztlichen Versorgung 2015" - Skript Pressegespraech Dr. Klees.pdf

"Bedrohte ambulante nervenaerztliche Versorgung in Pirmasens"
- bundesweit verbreiteter Presse-Spiegel der KV-Rheinland-Pfalz am 16.12.15
mit RHEINPFALZ-Artikel vom 16.12.15
nach Pressegespraech mit Frau Claudia Schneider vom 18.11.15 - Dr.Klees.pdf


"Patienten- und Praxis-Belastung Sozialamt/Kommune -
Verweigerung digitalisierter Abrechnung bei Fluechtlingen" - Redebeitrag Dr.Klees.pdf


"Verwaltung mit Staedtischer Klinik - Beitrag zum Praxen-Sterben" - Brief.Dr.Klees.pdf

"Schlusspunkt zu einer gemeindenahen Psychiatrie, die m.E. keine ist" - Brief.Dr.Klees.pdf



Am 30.03.09 habe ich einen Antrag gestellt, um der Agression in Schulen zu begegnen. Wir haben bisher
keinen Amoklauf in Pirmasens. Auffaellige Agression in der Schule ist aber ein Indikator fuer die
Sozialprobleme einer Stadt und Fruehhinweis auf spaeter noch gravierendere Probleme fuer Individuen.
wie die Sozialgemeinschaft.

"Amok-Praevention" - Antrag Dr. Klees.pdf



Am 30.03.09 habe ich durch einen Antrag im Stadtrat auf den "Sozialen Verschiebebahnhof"
in Pirmasens hingewiesen.

"Foerdert und fordert die Jobboerse Pirmasens richtig?" - Antrag Dr. Klees.pdf



Bei einer Podiumsdiskussion am 08.11.09 im "Cafe Lichtblick" der Johanniskirche Pirmasens habe ich
das Problem erneut dargestellt.

"Arbeitslosigkeit macht krank - aber nicht Jede/n" - Vortrag Dr. Klees.pdf



In einem Rheinpfalz-Artikel vom 24.11.09 von Herrn Wolfgang Kreilinger nach einem Gespraech mit mir,
war der "Soziale Verschiebebahnhof" zulasten Reintegrationsbeduerftiger aber auch der Aerzte erneut
das Thema.

Der "Soziale Verschiebebahnhof" - Skript Dr. Klees.pdf

Der "Soziale Verschiebebahnhof" - Artikel Herrn Kreilingers in der Rheinpfalz vom 24.11.09.pdf

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Sitz: Amtsstraße 5 - 11, Ludwigshafen/Rhein, Website: www.rheinpfalz.de
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Persoenlich haftende Gesellschafter:
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Registergericht Ludwigshafen HRB 2820
Geschaeftsfuehrer: Rainer Bilz
- Rainer Bilz



Am 22.02.10 habe ich durch Antrag im Stadtrat erneut auf den "Sozialen Verschiebebahnhof", die Vermittlungs-
defizite der Hartz IV-Behoerden und die zunehmende Praxisbelastung hierdurch hingewiesen.

"Koennen wir als Stadt unsere Langzeitarbeitslosen ohne die Bundesagentur fuer Arbeit effizienter vermitteln?" - Antrag Dr. Klees.pdf



Am 11.08.10 berichtete ich ueber die hohe Belastung der Nervenarztpraxen in Pirmasens durch den
"Sozialen Verschiebebahnhof" vor der Aerztlichen Kreisvereinigung und dem KV-Vorsitzenden Dr. Gerhard.

Die "Logik des Sozialen Verschiebebahnhofes" - Skript Dr. Klees.pdf



In einem Rheinpfalz-Artikel vom 18.12.10 von Herrn Wolfgang Kreilinger nach einem Gespraech
mit Dr. Springer und mir, war der "Soziale Verschiebebahnhof" zulasten Reintegrationsbeduerftiger
aber auch der Aerzte erneut das Thema. Mein Skript fuer dieses Gespraech wurde von der Pirmasenser
Zeitung am 21.12.10 unveraendert als Leserbrief veroeffentlicht.

Der "Soziale Verschiebebahnhof" und die Wartezeit auf Arzttermine in Pirmasens - Skript Dr. Klees.pdf

"Sozialer Verschiebebahnhof" - Artikel Herrn Kreilingers in der Rheinpfalz vom 18.12.10.pdf

"Loesungen herausfordern" - Kommentar Herrn Kreilingers in der Rheinpfalz vom 18.12.10.pdf

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Wenn Arbeitslosigkeit " krank " macht, hilft nur die rasche und nachhaltige berufliche Reintegration - bzw. die rasche.
Klaerung der Versorgungsfrage. " Psychotherapie " und " Rehabilitation " helfen bei ungeloesten Sozialproblemen all zu
oft nur den Anbietern - und schoenen dann nur die Arbeitlosenstatistik. Die Grenzen von " Psychotherapie " und " Reha-
bilitation " bei Arbeitslosigkeit, aus meiner Pirmasenser Erfahrung heraus, habe ich dem DEUTSCHEN ÄRZTEBLATT
geschrieben.

"Arbeitslosigkeit macht krank - DEUTSCHES AERZTEBLATT 16.11.12 - Brief Dr.Klees".pdf

"Arbeitslosigkeit macht krank - DEUTSCHES AERZTEBLATT 16.11.12 - Zuschrift Dr.Klees".pdf



Die differenzierte Auseinandersetzung mit der AGENDA 2010 in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG vom 09./10.03.13
veranlasste mich zu dem Unterpunkt " Fordern und Foerdern " bzw. " ( Langzeit-)Arbeitslosenvermittlung " meine
Pirmasenser Erfahrung beizusteuern. Diese ist beunruhigend: Das Demographische Problem hat 2 Aspekte. Wir
werden weniger und die Zahl potentieller Transferleistungsempfaenger droht anteilig an der Bevoelkerung zuzunehmen.
Die Arbeitsverwaltung ist bis in das Jobcenter-System, d.h. bei den Menschen im Alg-I und mehr noch im Alg-II, mit
ihrer Aufgabe ueberfordert - auch aus Gruenden, die nicht in ihr liegen: Zu viele Mitbuerger achten z.B. zu wenig auf ihre
Eigenverantwortung, d.h. die Ausschoepfung ihres Qualifikationspotentiales in der bildungsfaehigsten Lebensphase.
Arbeitslosigkeit in spaeteren Lebensphasen kann die Arbeitsverwaltung angesichts des Bedarfes auf dem realen
Arbeitsmarkt dann vor unloesbare Aufgaben stellen. Die Folge in der Arztpraxis: Langzeitarbeitslose bleiben es in der
Realitaet ( welche die Statistik, die politischen Stellungnahmen und auch zu viele Medienberichte nicht mehr abbildet )
und sozialisieren ihre Kinder weiter zu " Hartzern ". Es erstaunt, wer alles " vermittelbar" deklariert ist und dann fuer
Alg-II-Zufluß in Kommunen sorgt ... Ist dann real Vermittlung gefordert, kommt nur der " Soziale Verschiebebahnhof "
fuer den " buerokratisch geschaffenen Einheitsbrei " aus real Nicht-Vermittelbaren aber auch real Vermittelbaren ins
Rollen ... Genau so zu hinterfragen sind gaengige aber zu wenig reflektierte Begriffe aus Politiker- und Journalistenmund:
" Vermittelbarkeit " wie o.a. auf ihren realen Bezug zu einem realen Arbeitsmarkt, " Vermittlung " auf ihre Nachhaltigkeit,
" Qualifizierung " ist es in ihrem Kern i.d.R. nicht und " Krankheit " ist oft die Folge und nicht die Ursache von
Vermittlungsversagen der Arbeitsverwaltung. Ohne Vermittlung bleibt das pathologische Bild - und der Praxisfall -
wegen dem die Arbeitsverwaltung unter Verkehrung von Ursache und Wirkung dann final ganz aus der Vermittlung,
besser gesagt ihrer Statistik, nehmen will ... verkehrte Welt zulasten v.a. reintegrationsmotivierter und auch -faehiger
Arbeitsloser und all zu oft deren mit-demotivieten Kindern, was Hoffnung in Arbeits- und Leistung als Wert angeht.

"Die Illusion von Fordern-und-Foerdern oder HARTZ-IV - ein Vermittlungsversagen" - zu SUEDDEUTSCHE ZEITUNG vom 09./10.03.2013 - Zuschrift Dr.Klees.pdf

"Der soziale Verschiebebahnhof" in SUEDDEUTSCHE ZEITUNG vom 16./17.03.2013 - Brief Dr.Klees.pdf



Am 16.01.11 habe ich versucht das, der Basis aller politischen Parteien aus den Stadtrats-Antraegen
und Presse-Artikeln wohlbekannte, Problem in die Bundespolitik einzugeben - ueber die aus der Komunal-
politik resultierenden Verbindungen.

"Offener Brief" - Brief Dr. Klees.pdf



Am 28.02.11 habe ich den Antrag gestellt, die Ergebnisse der " Schuleingangsuntersuchungen "
fuer Pirmasens im Stadtrat zu diskutieren fuer unsere weitere Schul- und Kindergaerten-Planung.
Dem Arzt in Pirmasens fallen die " armen Kinder " auf: koerperliche, seelische und soziale
Handikaps bedingen und verstaerken sich gegenseitig. Soziale Probleme und sozialer Abstieg
mit Folgen wie Depression und Sucht haben bereits in Kindheit und Jugend ihre ersten Vorzeichen.
Dies ist beunruhigend fuer das Individuum wie fuer eine Stadt im " demographischen Problem ".
Am 19.01.08 wurde darauf hingewiesen, dass 2050 sich die Zahl der Leistungstraeger der der
Altersrentner annaehern koennte, wenn wir weiter so viele Bildungsversager in Pirmasens haben:
www.klees-net.de/demo.html. Andere Ärzte, Lehrer etc. sehen die zu vielen " armen Kinder " in
Pirmasens genau so. Auch ein Gespraech vom 30.03.11 mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Pirmasens bestaerkte mich, das Problem in den Stadtrat zu bringen. Die " Schuleingangsuntersuchungen "
liefern die Zahlen, ohne welche in dieser Gesellschaft nichts zu bewegen scheint. Diese wollte
ich im Stadtrat diskutieren- z.B. im Hinblick auf Ganztagskindergaerten, Schulausstattungen etc.
Die Reaktion auf den Antrag war bemerkenswert: DIE LINKE offenbarte erneut ihr hoch selektives
und tendenzioeses Verhaeltniss zur Pirmasenser Realitaet- sie lehnte jede Auseinandersetzung mit
den " Schuleingangsuntersuchungen " als irrelevant kategorisch ab. Der GEW-Vorsitzende in der
SPD deutete zusaetzlich eine Bewertung an- der FWB-Antrag, die " Schuleingangsuntersuchungen " zu
diskutieren, offenbare bereits ein bestimmtes Verhaeltniss zu Menschen mit Handicaps/Behinderungen:
" Der Antrag zeigt, wes Geistes Kind, die Freien Waehler wirklich sind ." ( Zitatende ). Die GRÜNE
Stadtraetin unterstellte mir klar " Selektion " ( woertlich zitiert ) behinderter und gehandikapter Menschen.
Bei ihrem Schwerpunkt Faschismus in Pirmasens hat die Begriffswahl " Selektion " eine besondere Note.
In der Berichterstattung der Lokalpresse ueber den Stadtrat tauchten der Antrag und dessen Diskussion nie auf.
Er wurde in den Hauptausschuß verwiesen. Das Problem auf kommunalpolitischer Ebene z.Zt. anzugehen, schien
mir wenig erfolgversprechend- trotz seiner Existenz fuer Individuen wie die Stadt im demographischen Wandel.

"Schuleingangsuntersuchungen" - Antrag Dr. Klees.pdf

"Schuleingangsuntersuchung".pdf

"Abgelehnte Vorfeld-Anfrage zum Koma-Saufen Kunder und Jugendlicher" - Anfrage Dr. Klees.pdf



Es geht nicht nur darum, die Probleme der gehandikapten/unterpriveligierten Kinder in Pirmasens zu
benennen und zu erfassen. Die konkret passenden Hilfen muessen auch gezielt im genau analysierten
Wohnumfeld individuell optimiert werden. Aus Daten zur sozialen Lage, Bildung und Gesundheit von
Kindern bis 14 Jahren kann ein " Sozialatlas " erstellt werden, der die unterschiedlichen Lebens-
bedingungen von Kindern z.B. im Winzeler Viertel und auf der Ruhbank erfasst. Anschliessend ist ein
wissenschaftlich fundiertes " Monitoring " der Kinder moeglich fuer die Bereiche Bildung, Gesundheit
und soziale Lage. Die Kinder sollen dadurch nachhaltig und wirksam gefoerdert werden zur Wahrung ihrer
Bildungschancen. Die Stadt und der " Pakt fuer Pirmasens " koennen dadurch ihre Ressourcen ( Finanzen und
Personal ) noch wirksamer einsetzen. Eine Stadt im demographischen Wandel wie Pirmasens wird in der
Zukunft jede/n brauchen. Dazu wurde am 27.02.12 Antrag im Stadtrat gestellt.

""Das Instrument der Bertelsmann-Stiftung KECK = Kommunale Entwicklungs-Chancen fuer Kinder" - Antrag Dr.Klees.pdf

"Muendliche Antragsbegruendung am 27.02.12".pdf

"Projekt-Information".pdf

"Weiteres zu KECK und KOMPIK".pdf

"Ist so ein Projekt ueberhaupt machbar ?".pdf

"Kindergeldwegfall bei Behinderten durch Entschuldungsfond?" - Stadtrat 19.11.12 Dr.Klees.pdf



Am 20.06.11 habe ich im Stadtrat einen Antrag zum Energiesparen gestellt.Am 28.04.11 und 30.06.11
wies DIE ZEIT auf ein Sozialprojekt der Caritas hin. Es helfe einkommensschwachen Haushalten beim
Energiesparen. Der Antrag im Stadtrat vom 20.06.2011, Pirmasens solle sich beteiligen, wurde ohne
Bericht der Lokalpresse in den Hauptausschuß verwiesen: Wo solle der Jobcenter die Stromsparhelfer
rekrutieren - bei ueber 13 %Abeitslosen - und die Kompatibilitaet mit zielgleichen Projekten der
Stadtwerke sei zu pruefen.

"Energiesparcheck" - Antrag Dr.Klees.pdf

"Aktion Stromsparcheck"



Die Stadtratssitzung vom 01.07.2013 war fuer mich besonders bemerkenswert. In DER
SPIEGEL war 1 Woche zuvor veroeffentlicht worden: Laut Bundesrechnungshof sei die
Vermittlung Langzeitarbeitsloser von Ineffizienz gepraegt bei Manipulation der Statistik.
Die gleiche Beobachtung in Pirmasens hatte schon zu den FWB-Antraegen vom 30.03.09
und 22.02.10 gefuehrt. Da die Kritik vorort jetzt in DER SPIEGEL als systemimmanent
bestaetigt wurde, fragte ich die Stadtspitze nach den Konsequenzen fuer unsere Vermittlung
Langzeitarbeitsloser in Pirmasens. Der Geschaeftsfuehrer des Jobcenters war ebenfalls
anwesend. Die Reaktion auf diese Wiederholung einer Problemdarstellung war fuer
mich bemerkenswert: Unruhe und Unwillen bei den politischen Parteien und offen-
sichtliches Desinteresse bei der sich unterhaltenden Stadtspitze ... Ich musste also neu
lernen: Ineffiziens und Manipulation sind als Verwerflichkeiten nicht von der Sache
sondern vom Akteur abhaengig. Politik und Verwaltung koennen/duerfen damit leben. Wenn
ich als Arzt aber nichts fuer die real Kranken taete und mit den Spontanheilungen meine
Statistik so gestaltete, dass ich weiter mein Budget bekaeme, waere der Freiberufler in
diesem Staat ein Fall fuer dessen Staatsanwaelte ... HARTZ-IV chronifiziert dadurch kaum
gestoert: Resignierte HARTZ-IV-Empfaenger sozialisieren ihre Kinder auch zu " HARTZ-ern ".
In der abnehmend-ueberalternden Bevoelkerung droht anteilig der Anteil der Transfer-
leistungsempfaenger zu steigen. Dies kann zur Abwanderungsdynamik fuer Leistungstraeger
Richtung Freiburg, Stuttgart etc. beitragen. Genau so bemerkenswert erscheint mir
wieder einmal die Lokalpresse: Waehrend ueber meine Anfrage erneut nicht berichtet wurde,
lese ich weiter unkritisiert genau die schoenen und pressegerechten Selbstdarstellungen
von Arbeitsverwaltung/HARTZ-IV-Behoerden, welche der Bundesrechnungshof und DER
SPIEGEL massiv kritisieren ... Dem Buerger in Pirmasens wird dadurch auch nicht klar,
warum er so lange Wartezeiten fuer Nervenarzt-Termin hat. Bei einer so agierenden
Arbeitsverwaltung gilt mittlerweile: " Die Wartezeit fuer Arzttermin ist proportional zur Hoehe
der Arbeitslosigkeit in einer Kommune. " Sage noch einer, die Bundesrepublik Deutschland
sei nicht kreativ und schuefe nicht fortlaufend fundamental Neues fuer das Gemeinwohl ...

" Bundesrechnungshof: Ineffiziens der Vermittlung Langzeitarbeitsloser " - Anfrage Dr.Klees pdf



Die politische Kultur des Umganges miteinander, mit dem Buerger und den Problemen
im Land scheint mir in einem eigenartigen Wandel begriffen...

"Politische Kultur bzw. Unkultur" - Zuschrift Dr. Klees.pdf

"Scharf und respektlos" in SUEDDEUTSCHE ZEITUNG vom 26.02.14 - Brief Dr. Klees.pdf

Diese politische (Un)Kultur des Umganges miteinander erlaubt dann auch, zunaechst die
Arztpraxen zu laehmen und dann fuer die Verschlechterung der Patientenversorgung
abzustrafen. Selbstkritik und -optimierungswillen verschwinden aus dem politischen
Leben. Die Realitaet ist kein staendiger Konflikt mehr und es gibt nur noch Schuldige
und Abzustrafende - außerhalb der eigenen politischen Lobby. Die Praxen wurden
gelaehmt durch Ueberbuerokratisierung und Verlagerung der sozialen Probleme in die
Medizin - damit die politische Ebene ihre (Pseudo)Erfolge in Statistiken visualisieren
kann. Der Bezug der Politik zur Realitaet des Individuums schwindet bei den politischen
Technokraten in Deutschland: Medizinische und soziale Prozesse werden wie Produktions-
Prozesse mit Zahlen beschrieben, in Statistiken ausgewertet und von Zentralen gesteuert.
Zentralen sind nicht die Metropolen: Auch in den Bueros vorort wird zunehmend gesteuert
ohne Bezug zu den Realitaeten und den individuellen Beduerfnissen vor der Haustuer.
Technokraten bauen sich am Bueroschreibtisch Nebenwelten, vergleichbar einer
" Maerklin-Eisenbahn " neben der " Deutschen Bundesbahn " . Die einfache schoene
Nebenwelt der Statistik ist der Politik lieber geworden als die Realitaet der Arbeitslosen,
Pflegefaelle und Patienten. Diese Beduerftigen und ihre professionellen Helfer werden dann
auch noch zum Einsteigen in die " Maerklin-Eisenbahn " gezwungen: Die Praxen muessen
mit Diagnosen und Verordnungen zunehmend den Krankenkassen Zahlen liefern - Aerzte
schauen mehr auf die Bildschirme ihrer Computer als in die Gesichter ihrer Patienten. Zu
denen gesellen sich immer mehr bei der ueberbuerokratisierten Arbeitsverwaltung und
Rentenversicherung durch die Maschen Gefallene, Abgewiesene etc. und dadurch all zu
oft krank Gemachte ... Gesundheits- und Sozialpolitik mit ihren Eigenbeduerfnissen bringt
immer mehr ab von der Heilbehandlung. Gemaeß Koaltionsvereinbarung vom 16.12.13
soll zusaetzlich auch noch JEDER per Gesetz Facharzttermin binnen 4 Wochen erhalten, d.h.
in der Praxis Maximalmedizin fuer Bagatellerkrankungen ... Zu Ueberbuerokratisierung und
Sozialem Verschiebebahnhof kommt somit noch die politische Erosion des Solidarprinzips:
In der Brandschutzversicherung erhaelt A nur deshalb sein abgebranntes Haus nach nur 1
Tag Beitragszahlung komplett erstattet, weil B - Z nur einzahlen und mangels groesseren
Schadens keine Ansprueche stellen. Wer so Jedem Ansprueche ohne Ruecksichtnahmen
zuschreibt, schafft eine Situation wie Rauch im vollbesetzten Kinosaal: Rennen Alle zur Tuer,
gehen zuerst die Schwachen unter - und zum Ende geht fuer Keinen mehr etwas. 4 Wochen
Wartezeit sind in einer lebendigen Solidargemeinschaft Gesundheitswesen moeglich fuer
die nach Leitlinien Beduerftigen wenn die Politik 1.) entbuerokratisiert, 2.) Sozialprobleme
real loest und 3.) nicht das Solidarprinzip Lobbyismus und Waehler-Versprechungen opfert.

"Wartezeit fuer Facharzttermine - Hemniss Jobcenter" - Zuschrift an die Verwaltung Dr. Klees.pdf

"Wartezeit fuer Facharzttermine - Loesungsvorschlag fuer uns Aerzte vorort" - Rundbrief Dr. Klees.pdf

"Wartezeit fuer Facharzttermine - Problembeschreibung fuer Rheinpfalz" - Skript Dr. Klees.pdf

"Wartezeit fuer Facharzttermine - Hintergrundinformation fuer Rheinpfalz" - Skript Dr. Klees.pdf

"Wartezeit fuer Facharzttermine" - Artikel Frau Schneiders in der Rheinpfalz vom 19.03.14.pdf

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"Sozialprobleme & Wartezeit fuer Facharzttermine" - Artikel Herrn Pioths in Pirmasenser Zeitung 20.03.14:
"Tendenzen zur Verlotterung" - Skript Dr. Klees.pdf




Am 25.05.2014 wird wieder ein Stadtrat in Pirmasens gewaehlt. Kommunalpolitik
macht nur Sinn, wenn die konkreten Probleme in der Stadt, der Arztpraxis etc.
aufgegriffen werden. Dann muessen konkrete Loesungen zum Wohle der Buerger
gesucht werden. Politisch, administrativ oder ideologisch Erwuenschtes steht nicht
im Focus. Auch Kommunalpolitik ist eine Entwicklung und ein Lernprozess.

"Text des persoenlichen Wahlbriefes im Freien Waehlerblock FWB" - Skript Dr.Klees.pdf



Im Sommer 2014 war ich in Krankheitsvertretung mehrere Wochen alleine fuer alle 4
Nervenarztpraxen in Pirmasens zustaendig. Dies bedeutete eine fast nicht mehr zu
bewaeltigende Zusatzbelastung durch einen zusaetzlichen Patientenzustrom mit anderen
Vertretungs- und Krankenhausentlassungs-Medikationen. Wir behandeln und agieren in
den 4 Praxen und v.a. dem Krankenhaus doch sehr verschieden und individuell-
unabhaengig ... trotz 10 Jahren von mir moderiertem, gemeinsamem Qualtaetszirkel ...
Die Versorgung der real Kranken in Pirmasens ist dann noch mehr gefaehrdet, wenn der
" Soziale Verschiebebahnhof " mit dem HARTZ-IV-System als Hauptmotor, seine Statistik
via Krankschreibung etc. nur noch ueber 1 Pirmasenser Praxis ungeruehrt weiter zu bereinigen
trachtet. Daß ich in der Situation demnaechst in einem zeit-budgetierten System binnen 4
Wochen jedem Maximalmedizin per Gesetz bieten muß, enthuellt, daß das Hauptanliegen der
derzeitigen Politik in Deutschland ein litterarisches ist: Franz Kafka ( 1883 - 1924 ) soll 100 Jahre
spaeter endlich in den Rang eines realistischen Schriftstellers gehoben werden.

"Kommunalpolitische Positionierung nach Sommer 2014" - Skript Dr. Klees.pdf


Am 15.12.14 die Annahme der Stadtspitze des Antrages der LINKEN zu " Energiesparhelfern "
fuer Arme, welche am 20.06.12 als FWB-Antrag vom Sozialdezernat abgelehnt wurden, zeigt :
Es geht nicht nur um reale Pirmasenser Probleme sondern v.a. darum, wer was macht - und:
Hochfixierte Strukturen ( und damit Probleme ) charakterisieren nicht nur den Jobcenter im
Pirmasens 2014. Fuer jeden ist die Pirmasenser Sozialrealitaet zunaechst nur seine eigene
Vorstellung ( siehe Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung, ... 1. Satz ). Ich suche
persoenlich deshalb immer noch die Gegenargumente, gleiche meine Einschaetzung mit anderen
Aerzten/tinnen ab und versuche so moeglichste Problemannaeherung. In der Kommunalpolitik
scheint mir die Wahrnehmung der Sozialrealitaet fixiert und hochselektiv, da sich 2 Motivbuendel
ungut ergaenzen zu Ungunsten der Not der armen Mitbuerger - und der Demographie der Stadt:
1.) Das Primat einer Imagepolitik bei Stadtspitze/Sozialdezernat ( fuer welche Realitaetsverzerrung
und den Bau Potjomkinscher Doerfer sich die Verwaltung offensichtlich widerstandslos
instrumentalsieren laesst - und je naeher der Spitze desto mehr und erbitterter dafuer streitend ... )
2.) Die jede, auch generalisierungsfreie und vorurteilsvermeidende, Ursachenforschung auf
Betroffenseite direkt erstickende " politische Korrektheit " der GRUENEN und der LINKEN. Es
kommt regelhaft der Bommerang-Effekt " Diskrimminierung der Armen " wo Gewerkschaftsnaehe
noch zusaetzliche Obacht gebietet fuer die Sicherung der Arbeitsplaetze zur Verwaltung der
Sozialprobleme ... Die GRUENEN koennen hier aber noch " komplexer " und nicht-eigennutzfrei
beobachtet werden ... Die, als Realitaetsausblendung diskutierbare, fixierte Selektivitaet der
Wahrnehmung unserer Sozialprobleme zeigt sich auch beim B-10-Ausbau: LINKE und GRUENE
bis in die Parteispitze leugnen den Zusammenhang: Verkehrsanbindung, Arbeitplaetze,
Sozialprobleme. Sie leugnen Erkenntnisse wie im Brundlandt-Bericht fuer die UN 1987: Nur die
Gesellschaften sind zukunftsfaehig, die ihre oekologischen, wirtschaftlichen und sozialen
Probleme als Ganzes loesen ( Wobei mir die Kultur die 4. gesellschaftliche Saeule zu Oekologie,
Oekonomie und Sozialstruktur ist ). Der ganz massive Konflikt der Stadtspitze beim B-10-Ausbau
mit GRUENEN und LINKEN scheint, bei der Gemeinsamkeit von sozialer Wahrnehmungsverzerrung,
wenn auch aus grundverschiedenen Motiven, im Sozialdezernat dann kein Hinderniss mehr fuer
interessante Allianzen zur Verteidigung und Verfestigung der derzeitigen Sozialpolitik in Pirmasens ...
Unveraendert ca.13 % Arbeitslose, 30 Kinder in HARTZ-IV mit 2.70 EURO im Tagessatz fuer
Essen werfen trotz dergestalt hoeher gewordener " Engagements- und Antrags-Schwelle " den
rein pragmatischen Politik-Ansatz des Pirmasenser Nervenarztes aber dennoch wieder an, wenn
in einer renovierungsbeduerftigen Pirmasenser Innenstadt-KiTa 60-75 % Kinder in HARTZ-IV
angetroffen werden ... auch wenn Sozialdezernatsleitung und GRUENE ( Diskrimminierung der
Betroffenen per Nennung ihres Problemes und Unsolidaritaet mit Stadtverwaltung per Engagement
fuer die Arbeit der Kirchen ... !!! ) offen und die LINKE verdeckt sich dem Antrag widersetzen



" Soziale Brennpunkte " in Pirmasens ? Die Luther-KiTa eine " Soziale-Brennpunkt-KiTa " ?
Am 27.10.14 wurde ich von der Protestantischen Kirche in die Luther-KiTa eingeladen,
d.h. z.B. nicht in die Paulus-KiTa ... Ich erfuhr in der Luther-KiTa: Die Kinder kommen aus
dem fußlaeufig erreichbaren Teil der Innenstadt. 60 - 75 % der Kinder sind in HARTZ-IV - mit
2.70 EURO im Tagessatz fuer 3 Mahlzeiten. 10 % der Eltern haben einen Pkw ( fuer den Weg
zur " Kinder-Tafel " etc. ). 34 Kinder erhalten Essen, d.h. zum Bedauern des Traegers 31 nicht.
Letztere wirkten mehr oder weniger " fast-food-ernaehrt ". " Essenszahlen " sehe ich als Arzt als
eine der Kennzahlen fuer den komplexen Prozess des " Foerderns und des Foerderungsbedarfes ".
Die Luther-KiTa weist erhebliche bauliche Probleme auf. Es finden sich erheblicher Foerder-
bedarf und stagnierende Projekte ... Das kann auch von anderen KiTas wie der Paulus-KiTa
gesagt werden. Die Luther-KiTa weist aber eine Besonderheit auf: Sie ist Innenstadt, bzw.
Innenstadt in der Innenstadt. Diese Stadtbezirke sind Ziel fuer Armutseinwanderung und
entgegen dem Trend ist hier mit Anstieg der Kinderzahl zu rechnen. Wir sind verpflichtet
die Kinder zu foerdern i.S. von Sozialer-Gerechtigkeit als Chancengleichheit. Angesichts
der beunruhigenden Demographischen Entwicklung in ganz Deutschland, koennen wir uns
auch in Pirmasens nicht die Problemkaskade erlauben: Foerderversaeumnisse in KiTas,
Probleme zunaechst mit der Beschulbarkeit und dann einem Abschluß in den Schulen, kein
Berufsabschluß, Scheitern in Beruf und Leben und dann hohe Zahl von Transferleistungs-
Empfaengern zusaetzlich zu vielen Rentnern. " Soziale Brennpunkte " sind laut Deutschem
Staedtetag seit 1979 " Orte in denen Faktoren gehaeuft auftreten, die die Lebensbedingungen
ihrer Bewohner und insbesondere die Entwicklungschancen bzw. die Sozialisations-
bedingungen von Kindern und Jugendlichen negativ bestimmen. " Sie duerfen auch
" aufzuwertende Stadtteile " genannt werden, wie in einer Studie Prof.Dr. U. Meier-Graewes
von der Justus-Liebig-Universitaet Giessen vom Maerz 2009 fuer das Mainzer Sozialministerium.
Demnach finden sich mit Innenstadtbeteiligung in Kaiserslautern 3, in Ludwigshafen 9, in
Mainz 33, in Neustadt 3 und in Worms 6 Stadtbezirke. Die Darstellung des Problemes bedeutet
somit kein negatives Alleinstellungsmerkmal fuer Pirmasens. Der Begriff " Soziale Brennpunkt-
KiTa " wird hier verwandt, weil ueber das Kinderbildungsgesetzt KiBiz Nordrhein-Westfalens
so benannte KiTas zusaetzlich zu den " plus-KiTas " gefoerdert werden koennen. Zusatz-
foerderungen sind in Pirmasens dringend noetig. Angesichts der derzeitigen Neuordnung der
Kommunalfinanzen und -zuschuesse muessen unsere sozialen Probleme schonungslos benannt
werden und in die Berechnungs-Grundlagen einfließen, damit Pirmasens dem Demographischen
Wandel gerecht wird. Der Antrag zu diesem hochkomplexen Thema wurde als " Ueberpruefung
einer Anerkennung " als Frage bewusst ergebnisoffen-vorsichtig formuliert, was der Komplexitaet
und Sensibilitaet der Sache geschuldet schien. Komplexitaet: Eine Vielfalt von Traegern,
Kostentraegern, Interessen, Gesetzen und Landesgesetzen wie dem KiBiz ... Sensibilitaet:
Problembeschreibung kann schnell als Stigmatisierung gedeutet werden ... Von der hohen
und wertvollen sozialen Problemloesekompetenz der Kirchen in Pirmasens bin ich ueberzeugt.
In der Stadtratssitzung vom 17.11.14 wurde der Antrag von der SPD unterstuetzt. Die Probleme
in den Schulen nach KiTa-Foerderversaeumnissen wurden auch von dem GEW-Vorsitzenden
betont. Der Fraktionsvorsitzende problematisierte, daß die Stadt Sachleistungen an Weiterfuehrung
der KiTas baende ... In dem komplexen Thema hatte ich selbst auch nicht auch noch das " Faß "
der Subsidiaritaet aufgemacht: Bei den KiTas wie bei den Medizinischen Versorgungszentren
( MVZ s ) des Staedtischen Krankenhauses werden begruendet mit " Versorgungsauftraegen " etc.
vorab Fakten geschaffen und wenn nur noch ein " Kuchen-Rest " da ist, werden mit Freien Traegern/
Freiberuflern " Subsidiaritaets-Diskussionen " ausgerufen ... Insofern erfuellte der Antrag den Anspruch,
in den Focus zu ruecken und eine Entwicklung mit ggf. auch Folgeantraegen zu bahnen. Der CDU-
Buergermeister haelt hingegen sein Tuen mit der " plus-Kita "-Foerderung der SPD-GRUENEN-
Landesregierung fuer ausreichend ... Die GRUENE im Stadtrat wies eine jetzt schon beginnende
konkrete Foerderungsverbesserung der Luther-KiTa-Kinder zurueck und forderte zunaechst ein
Gesamtkonzept. Vom konkreten Einzelproblem ins Konzeptionelle zu gehen, ist zwar technokratisch
befriedigend und ideologisch auch noch mit " Gerechtigkeit " verbraembar, pragmatisch aber oft
das Grab der konkreten Problemloesung ... Weiterhin konstruierte sie aus meinem Antrag eine
Diskriminierung der HARTZ-IV-Empfaenger und stellte klar: Entgegen meinen Darlegungen
wuerden viele ihre Kinder gesund ernaehren, was sie hiermit klarstellen wolle ! Sie fand mit
dieser Argumentationsfigur auch die Zustimmung bei der zur Sozial- und KiTa-Problematik am
17.11.14 stumm gebliebenen LINKEN.... Deja-vu: Zur " Demographiewoche in Pirmasens 2013 "
hatte ich einen Leserbrief geschrieben. Ich saehe ein bisher nicht beachtetes " Demographisches
Problem im Demographischen Problem ": Die Bevoelkerung werde nicht nur aelter und geringer.
Wenn einerseits gut Ausgebildete wegzoegen bzw. ihren Wohnort anderenorts waehlten und
einpendelten, sowie andereseits in der Stadt perspektivlose HARTZ-IV-Empfaenger ihre Kinder mit
Foerderversaumnissen zu " HARTZERn " sozialisierten drohe Zunahme der Transferleistungs-
empfaenger zusaetzlich zu den Rentnern. Dies koenne eine weitere Abwanderung von Leistungs-
Traegern ausloesen ... Von Patienten wurde ich auf einen scharfen oeffentlichen Kommentar der
LINKEN hingewiesen ... Man muß sich in die Pirmasenser Kommunalpolitik begeben, um als Arzt
von GRUENEN und LINKEN das zu erfahren, was man in der Praxis und der Stadt nie hoert: Ich
diskrimminierte die HARTZ-IV-Empfaenger ... Gleichfalls kafkaesk schien mir das Faktum:
Auf jeder KiTa ist Photovoltaik Selbstverstaendlichkeit und Foerderung, angefangen mit Speisung
wirft die Kostenfrage auf ... Im benachbarten Frankreich werden mit KiTa-Mobilen zu Gemeindesaelen
effizient die Mittel bei den Kindesfoerderungen statt den Bauinvestitionen gebuendelt ...

"Luther-KiTa eine Soziale-Brennpunkt-KiTa ? & KiTa-Konzepte der Stadt Pirmasens" - Antrag Dr.Klees.pdf

"Luther-KiTa eine Soziale-Brennpunkt-KiTa ? & KiTa-Konzepte der Stadt Pirmasens" - Antrag FWB.pdf

"Luther-KiTa eine Soziale-Brennpunkt-KiTa ?" - muendliche Antragsbegruendung Dr.Klees.pdf

"Soziale Brennpunkte und Luther-KiTa" - Hintergrund-Informationen Dr.Klees.pdf



Die Fruehfoerderung unserer Kinder in den KiTas ist auch angesichts unserer Sozial-
Probleme und Demographie-Entwicklung dem FWB ein Schwerpunkt-Anliegen. Mit
dem KiTa-Anspruch hat der Bund bereits die Zahl der KiTa-Plaetze, die quantitative
Vorgabe, erstellt. Die qualitative Vorgabe fuer die Kommunen folgt ebenso top-down:
Nach dem KiTa-Gipfel vom 06.11.14 in Berlin beginnen Bund, Laender und die
kommunalen Spitzenverbaende die so genannte " KiTA-Qualitaet " deutschlandweit
auszuarbeiten und vorzugeben. Laut RHEINPFALZ vom 27.02.15 will Frau Familien-
ministerin Irene Alt " die Qualitaet der KiTa-Erziehung in den Mittelpunkt ruecken " -
fuer das Land zentral in Mainz. Es stellt sich, wie in der SUEDDEUTSCHEN ZEITUNG
vom 08./09.11.14, die Frage, was " KiTa-Qualitaet " ueberhaupt bedeutet und wie weit
sie messbar ist ... Wird hier nicht wieder ein statistisch haendelbarer Artefakt als
Realitaetsbelastung geschaffen ? Dies ist keine Polemik: Der Pflege-TUEV, als
bundesweit gepriesenes Qualitaetsinstrument wird mittlerweile als praxis-untauglich
wieder aufgegeben - nachdem er uns in den Altersheimen am Computer unsaeglich
viel Zeit kostete, die fuer Zuwendung etc. am Menschen fehlte .... Es muß vermieden
werden, daß zentral-einheitliche Vorgaben unseren spezifischen Pirmasenser
Foerderaufgaben nicht gerecht werden. Positiv ueberraschte mich zu solchen
top-down-Planungen die Aussage des scheidenden Jobcenter-Geschaeftsfuehrers in
der oeffentlichen Hauptausschuß-Sitzung vom 19.01.15: " Wir haben in Pirmasens
eine besondere Situation und wir muessen hier die Loesungen fuer unserer Probleme
selbst entwickeln. " Vieleicht ist erst eine gewisse " Altersweisheit im Amt " auf Grund
der Freiheit des Ausscheidenden die Basis auch solcher Saetze in der Pirmasenser
Sozialpolitik ... Die These gilt im Jobcenter-System - wie fuer die KiTas mit ihren vielen
Kindern in HARTZ-IV in Pirmasens ... Z.B. die Schuleingangsuntersuchungen ( FWB-
Antrag vom 28.02.11 ) zeigen fuer die KiTa-Zeit unseren derzeit speziellen
Foerderungsbedarf. Die Aerzte der Gesundheitsaemter sehen in Pirmasens bis zur
Einschulung besonders viele Probleme bei den Komplexen: Koerpergewicht und
Bewegungsapparat, Grob- und Visomotorik, Kognition, Sprach- und Merkfaehigkeit.
Die Stadt Pirmasens sollte deshalb fruehzeitig den spezifischen Foerderbedarf in
ihren KiTas mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vorort erarbeiten und fuer dessen
Finanzierung kaempfen - moeglichst ueber den Staedtetag und mit denjenigen Staedten,
die vor vergleichbaren Foerderaufgaben stehen. Wie der Oberbuergermeister die
ueberkommunale Finanzierung der Kommunen, Asylanten etc. nicht hinnimmt, muß auch
der Buergermeister/Sozialdezernent z.B. fuer ausreichende KiTa-Ausstattung und
-Finanzierung kaempfen. Bund und Laender sehen sich zwar schon verdienstvoll in der
Planung, aber noch nicht hinreichend in der konkret-spezifischen Finanzierungspflicht.
Zum Antrag vom 02.03.15 ließ die Stadt verlautbaren: Warten auf die KiTa-Vorgaben
von Bund und Laendern sei fuer sie z.Zt. ausreichend. Die Verwaltung werde vorort keine
Foerderloesungen aus den ganz speziellen Pirmasenser Problemen heraus suchen.
Die Haltung wird vertreten, obwohl die angesehene Bertelsmann-Stiftung zeitnahe am
13.03.2015 ( www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen ) sich genau wie der Antrag
auf die Schuleingangsuntersuchungen stuetzt und publiziert: Kinder hinken durch
Armut ab Vorschulalter hinterher ... die ca. 17 % Kinder in HARTZ-IV bundesweit ...
in Pirmasens sind es allerdings z.Zt. 30 % und in der Innenstadt-KiTa bis 75 % !

" Pirmasens muß selbst definieren, wie unsere KiTas auszustatten sind" - Antrag Dr.Klees.pdf

" Die KiTas sollen Arbeitsmodelle erstellen, die der Stadtrat unterstuetzt" -Skript Dr.Klees.pdf

" Top-down-Planung laehmt in Pirmasens die Medizin-Versorgung wie die
Arbeitslosenvermittlung - die KiTas sollen nicht auch noch durch Technokratie
und Buerokratie funktionsgestoert werden" -Ursprungsskript Dr.Klees.pdf.


"Bertelsmann Stiftung - Kinder in HARTZ-IV & Schuleingangsuntersuchungen".pdf

" Brief an die KiTa-Erzieher/innen zum KiTa-Streik 2015" - Brief Dr.Klees.pdf



Der Muenchener Maler Alexander Koester ( 1864-1932 ) malte detailgetreue Enten und konnte
anscheinend nicht mehr aufhoeren, solche Enten in verschiedenen Variationen zu malen. Er
wurde dafuer auch schon als " Enten-Koester " ohne Weiterentwicklung etwas problematisiert
und belaechelt. Dies regt an zu der kritischen Frage: Ist die begrenzte Lebenszeit es ueberall wert,
immer im Gleichen weiterzumachen, ohne aufhoeren zu koennen ... In der Pirmasenser Sozialpolitik
scheint mir keine Optimierung festgefuegter Konzeptionen moeglich und in verschiedenen Variationen
bildet sich doch immer wieder die gleiche Argumentations-Figur der Verwaltung/Stadtspitze ab:
" empirisch begruendeter und arbeitsintensiver Antrag -> Ablehnung/bestenfalls Vertroestung ".

" Pirmasenser Sozialpolitik - schwierig !!!"- Skript.Dr.Klees.pdf


"Die sozialen Probleme drohen, zu bleiben - die Praxen, zu verschwinden"
Artikel Herrn Pioths in Pirmasenser Zeitung 06.01.17 - Skript Dr.Klees.pdf


"Erwartungen an den Buergermeister-Nachfolger 2017 - Gespraech 30.01.17" - Skript Dr.Klees.pdf

"Sozialer Verschiebebahnhof, Problem Praxis-Nachfolge
... dann SPIEGEL TV 09.04.17 im Hauptausschuss 08.05.17" - Rede Dr.Klees.pdf


"Sozialer Verschiebebahnhof auch fuer Islamisten - Rheinpfalz 22.07.17" - Brief Dr.Klees.pdf

"Das Problem der 3-Klassen-Medizin" - Script Dr.Klees.pdf



Muß ein Staedtisches Krankenhaus 2016 ca. 700.000 Euro Reingewinn erzielen ?
Ist nicht mehr Investition in Pflege, Facharztausbildung etc. fuer die Patienten/tinnen
notwendig und fuer die Klinik selbst nachhaltiger ? Es muß dies in der Stadratssitzung
vom 13.11.17 auch hinterfragt werden, weil die Kommune Pirmasens ihren wichtigen
" Weichen Standortfaktor umfassende ambulante und stationaere medizinische
Versorgung " in den naechsten 4 - 5 Jahren zu verlieren droht.

"Muss das Staedtische Krankenhaus 700.000 EURO Jahresgewinn machen?" - Fragen Dr.Klees.pdf

"Ein Staedtisches Krankenhaus darf im Stadtrat nicht tabu bzw. sakrosankt sein" - Brief Dr.Klees.pdf



Weihnachten 2017 ( nach der Geburt des 6. und vor der Geburt des 7. Enkelkindes )
laesst auch die Zeit zu ueberlegen: Was benoetigt in Pirmasens und der Suedwestpfalz
die Aerztliche Versorgung der Zukunft, wie viel Zeit bleibt noch und was kann ich dann
noch einbringen, wenn erst 2018 de facto das Versorgungs-Problem angepackt wird ?

"Mein Beitrag zur Arztversorgung der Zukunft in Pirmasens" - Brief an "Aerztenetz Dr.Klees.pdf

"Politikum Terminvergabestelle gefaehrdet v.a. Versorgung Schwerkranker" -Brief an Patientenbeauftragte Dr.Klees.pdf

"Fachvortrag Psychopharmaka fuer Hausaerzte/tinnen - wo Psychiater/-innen verschwinden" - Einladung Dr.Klees.pdf"

"Rationale Psychopharmaka-Therapie fuer Hausaerzte/tinnen" - Vortrag und Nachschlagedatei Dr.Klees.pdf

"Wartezeitproblem ist ein komplexes Problem" -Brief RHEINPFALZ 12.05.18 Dr.Klees"

"Wartezeitproblem ist ein komplexes Problem" -Brief RHEINPFALZ 12.05.18 Dr.Klees"

"Psychiatrie-Beirat: bis 2017 abgelebt, 2018 nicht mehr reanimiert - auch nur noch Zeitverlust?!" Brief Dr.Klees.pdf

"Ist-Zustand Sozial- und Gesundheitspolitik in Pirmasens, Voraussetzungen einer 4. Stadtrats-Periode" - Analyse Dr.Klees.pdf

"Gemeinsames medizinisches Modellprojekt MVZ/BAG etc. fuer die Region" - Redebeitrag Dr.Klees.pdf

"Teilnahme am Gemeinsamen medizinischen Modellprojekt heisst Ende im Stadtrat" - Brief Dr.Klees.pdf

"Letzter Versuch: ignorierte Antraege und Anfragen" - Anfrage Dr.Klees.pdf

"Kommunalpolitik oder MVZ-Mitarbeit - beides definitiv unvereinbar" - Presseartikel Dr.Klees.pdf

"Keine Zustimmung mehr im Stadtrat zu HARTZ-IV- und Krankenhaus-Politik.pdf

"Stadtrat ist 2019 vorbei - Sammlung der Gruende fuer gefuehltes Ende" - Skript Dr.Klees.pdf

"Stadtrat ist 2019 vorbei - Presse-Erklaerung der wesentlichen Gruende" - Skript Dr.Klees.pdf

"Positives sich zuschreiben, Negatives verschweigen, Probleme angehen je nach Eigennutz - der Politik-Stil, mit dem ich mich nicht mehr belaste" - Brief Dr.Klees.pdf

"Alles hat seine Zeit" - Brief Dr.Klees.pdf

"Hindernisse, die ambulante psychiatrische Versorgung zu erhalten" - Redewunsch Dr.Klees.pdf

"Ist eine ambulante psychiatrische Versorgung noch zu retten ?" - Brief Dr.Klees.pdf

"Dem Druck der Jobcenter widerstehen - zum Vorletzten" - Redebeitrag Dr.Klees.pdf

"Dem Druck der Jobcenter widerstehen - zum Allerletzten" - Brief Dr.Klees.pdf

Noch letzte Erlaeuterungen zu den letzten Beitraegen bzw. Dateien oben:
Am 17.01.19 bekam ich eine Diagnose, die ich nie wollte. Die lange vorbereitete
Presse-Erklaerung vom 27.12.18 zu meinem Aufhoeren als Stadtrat 2019 konnte
ich deshalb beim FWB-Pressegespraech am 22.01.19 schon nicht mehr persoenlich
erlaeutern. Ich ueberantwortete sie meinen FWB-Kollegen. Am 31.01.19 wurde ich
operiert. Im Februar 2019 blieb die Praxis geschlossen. Die Stadtratssitzung vom
25.03.19 schaffte ich nicht. Ich haette gerne etwas gesagt, zu den nicht-aerztlich
verursachten Problemen, eine Praxis-Versorgung der Patienten fuer Pirmasens ueber
2019 hinaus ueberhaupt noch zu erhalten. Das Skript vom 13.03.19 fuer die Sitzung am
25.03.19 ueberantwortete ich wieder meinen FWB-Kollegen. Meine letzte Stadtratssitzung
am 15.04.19 haette ich mir besser erspart ... Ereignisse am 10. und 11.04.19 haetten
mir schon klar machen muessen: So wie ich es zu Sozialem und Medizin wuensche,
so laeuft es eh nicht mehr und fuer die ambulante Psychiatrie sehe ich zunehmend
schwarz. Praxis-Zwischenfaelle nach der Stadtratssitzung vom 15.04.19 noetigten
mich sogar noch zu einem Brief vom 09.05.19, wo ich doch jetzt eigentlich gelaeutert
in das Stadium der Altersmilde gelangen will ...
Damit schließe ich jetzt aber definitiv das Kapitel Arzt in der Kommunalpolitik als eine
insgesamt persoenlich bereichernde Erfahrung. Es wird sicher in Pirmasens auch ohne mich
alles weitergehen ...





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Es bedeutet keine Entlastung fuer unsere sozialen Probleme in Pirmasens und keine Druck-Entlastung fuer den
" Sozialen Verschiebebahnhof ", wenn Politik-Versagen nicht nur Behoerden-Ueberforderung sondern fortlaufende
Problem-Ignoranz gebiert. Im Brundlandt-Bericht der UN 1987 heißt es: Nur die Gesellschaften sind zukunftsfaehig,
die ihre oekologischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme als Ganzes loesen. Hierfuer erweisen sich die
GRUENEN als Hinderniss fuer und in Pirmasens.

"Protokoll einer Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsministerin E.Lemke ( GRUENE ) vom 22.08.11" - Skript Dr. Klees.pdf

"Folgende Pressemitteilung zur B-10 " - Skript Dr.Klees.pdf

"Entgegnung im Stadtrat Pirmasens am 12.09.11 auf einen GRUENEN-Antrag zur B-10 " - Skript Dr.Klees.pdf

"Erster Leserbriefe zu dem Thema "- Brief Dr. Klees.pdf

"Zweiter Leserbriefe zu dem Thema "- Brief Dr. Klees.pdf

"Disskussion der Leserbriefe" - Skript Dr. Klees.pdf

In der sozialen Problematik Pirmasens, zwingt z.B. die Teilnahme am " Kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-
Pfalz KEF-RP " auch zur Reduzierung von Sozialausgaben: " Abschaffung der Zahlung von Kindergeld fuer volljaehrige
behinderte Personen seit dem Jahr 2012; Konsolidierungsanteil 100.000 EURO jaehrlich. " In der Stadtratssitzung vom
19.11.12 hatte ich diese Einsparung wieder auf den Pruefstand verlangt. Andererseits hat die Öffentliche Hand in
Rheinland-Pfalz Geld fuer politische Rituale des Macht-Erhaltes und der Lobby-Pflege von Parteien, die sich eher als
moralisch und nachhaltig gerieren. Am 03.09.12 im Hauptausschuss und am 17.09.12 im Stadtrat war deshalb nicht
zustimmbar, daß sich die, allenfalls Schlichtung und endlich Entscheidung fordernde, Stadt Pirmasens zur erneuten
Teilnahme an einer B-10-Mediation zwingen laesst. Wo lokal der " Nimby " maechtig agiert ( not-in-my-back-yard =
nicht-in-meinem-Vorgarten = St.Florians-Prinzip ), ist die oekologische plus wirtschaftliche plus soziale Aspekte und dies
aller Regionen einbeziehende, faire Landes-Entscheidung nach jahrzehntelanger Diskussion notwendig.

"Mediation des B-10-Ausbaues ist nicht mehr reale Problemloesung" - Vortrag Dr. Klees.pdf

Der " politische Schoensprech " schreibt sich selbst nur " gutes politisches Handeln " zu. Er kennt
weder die " Lobbyismuspflege in der Verwaltungs- und Winzerregion " - d.h. im eigenen Waehler-
milieu noch die " Abweisung der Arbeiterstadt ", deren Milieu ihm fremd bleiben darf, da man die
Abstrafung dort, doch nicht zum eigenen Heil erkennen will. Wo so, im " Kulte des Guten ", auch
noch der " monotheistischen Mutter Natur " Werke erbracht werden wie der " B-10-Ausbau-Stop "
dort muss mein Ausspruch im Pirmasenser Stadtrat am 25.02.13, als Missklang " wiederhallen:
" Lokalegoismus ! " Z.B. bei dem Landauer SPD Fraktionsvorsitzenden Dr. Maximilian Ingenthron,
der, laut RHEINPFALZ vom 07.03.13, " solche Worte " in seinem Reich " nicht gehoert " hat ... und
der in der Staatskanzlei derzeit fuer " Reden und Grussworte " zustaendig ist, nachdem er zuvor
seit August 2001 " persoenlicher Referent " von SPD-Ministerpraesident Kurt Beck war. In dessen
Regierungszeit ohne die GRUENEN 1994-2011 fand sich noch kein Hinweis fuer ein Proselyten-
tum zum " B-10-Ausbau-Gegner ". .. Auch in der Lokalredaktion der RHEINPFALZ Pirmasens
fand " Lokalegoismus " am 30.03.13 seinen Wiederhall: " B-10-Ausbaugegnerschaft sei gleich
zu setzen mit dem Votum fuer teuerere Erdleitungen statt billigeren Freileitungen ". Dieser
These widersprach ich gegenueber der Lokalpresse, da sie mich nicht ueberzeugt: Nur bei der
B-10-Ausbau-Ablehnung bleibt lokales Ungestoertsein einenorts und anderenorts Schaden fuer
den in seinem Gesamt-Zusammenhang ignorierten Anderen. Das ist m.E. " Lokalegoismus ",
d.h. hohe Arbeitslosigkeit und Sozialprobleme bleiben bei uns unberuehrt durch eine politisch
seit 2011 ungewollte Verkehrs-Optimierung im " Sozialen Verschiebebahnhof " von Pirmasens.

"Lokalegoismus anderenorts laesst hier Soziale Probleme im Sozialen Verschiebebahnhof" - Zuschrift Dr.Klees pdf



Eine Stadt, die um ihr funktionierendes Sozialgefuege kaempft, muß auch nach außen weltoffen
und perspektivvoll das ausstrahlen, was sie real ist. Hier ist es keine Hilfe,
wenn eine Aura der Dumpfheit propagiert wird, nur weil ein Vergangenheits-Bewaeltigungs-
Konformismus zugunsten einer eigenen Pirmasenser Loesung gescheitert ist.

"Die Pirmasenser Stolpersteine-Diskussion fuehrte nicht zu diesem Projekt in unserer Stadt" - Vortrag Dr. Klees.pdf



Die/unsere Kultur darf in noch so großen sozialen Poblemen nicht verschwinden !
Leichte Arbeit fuer Gering-Qualifizierte gibt es schon lange nicht mehr in Pirmasens.
Konsum lenkt ab von Nutzlosigkeit und Unglueck ... und schaedigt die Kinder
schon frueh in ihrer koerperlichen Entwicklung, ihrer geistigen Kreativitaet und
ihrer ganzheitlichen Funktionsfreude an sich und ihrer Gruppe. Die Ressourcen-
knappheit und Verschmutzung der Umwelt kann eine " Post-Konsum-Gesellschaft "
erzwingen. Was bleibt dann dem Menschen außer der Freude an Natur, Kultur und
dem selbst Geschaffenen ... sowohl alleine fuer sich als auch in Gemeinschaft ?
2003 war ich auf einer Ausstellung des Kuenstlers Ernst Barlach in St. Ingbert. Er
stellt Menschen dar in Alltag, Not etc. und laesst den Betrachter sich wiederfinden
in seinen Figuren. In einem Nebenraum waren Bilder ausgestellte, welche Kinder
nach dem Ausstellungsbesuch gemalt hatten. 2 Dinge beeindruckten mich sehr:
Die enorme Schoenheit und Ausdruckskraft vieler Kinderbilder und darunter die
Namen - neben den deutschen auch tuerkische, arabische, albanische etc. Mir
wurde deutlch: Kunst kann Menschen nicht nur an ihr eigenes inneres Potential
heranfuehren, sondern auch an unsere Kultur und ueber diese Bruecke die
Integration in unsere Zivilisation und Gesellschaft foerdern. Hierfuer haben wir
auch ein enormes Potential: Hugo-Ball, der ueber unsere " Hugo-Ball-Sammlung "
und unsere " Hugo-Ball-Gesellschaft " bis heute in Pirmasens weitergepflegt wird.
Seine einfachen Lautgedichte, Selbstdausdrucks- und Theater-Spielereien koennen
v.a. Kinder, wie Jeden, mitnehmen - wie die Bronzen und Schnitzereien Ernst
Barlachs ... Genau so unsere wunderschoene Natur: Vom Dynamicum aus in das
Strecktal und von der Ruhbank aus zu den Felsen im Wald. Natur gibt uns innere
Ruhe und hilft uns bei der Selbstfindung - direkt vor der Haustuer der Sport- und
Fussballstadt Pirmasens ... Natur, Handwerkliches, Sport und Kultur haben
natuerlich nicht den gleichen Stellenwert. Literatur, bzw. experimentelle Literatur,
ist einer verarmt-ueberschuldeten Arbeiterstadt mit 14 % Arbeitslosen fuer diesen
Zweck 2014 sehr schwer erschließbar, v.a. wenn diese eines ihrer schoensten
Bauwerke, " Die Alte Post ", gerade mit hohem Aufwand zum Kultur-Zentrum
entwickelt hat, welches dann aller Kultur der Stadt dienen soll. Kulturamtleiter und
internationaler Hugo-Ball-Spezialist kann u.U. dann kein Synonym sein. Hier bedarf
der Gruender des Dadaismus, Hugo Ball, vieleicht doch eher der herausgenommen-
ueberkommunalen Foerderung wie z.B. der Philosoph " der konkreten Utopien "
Ernst Bloch in Ludwigshafen ( www.bloch.de ) oder wie der Dadaist, Surrealist etc.
Hans Arp in Remagen( www.arpmuseum.org ). Hugo Ball hat auch nicht nur fuer
Pirmasens alleine Wert und Bedeutung sondern fuer unsere Gesamtkultur !
Aktuelle Informationen finden sich unter www.hugo-ball-gesellschaft.de

"Hugo-Balls Vermaechtniss darf Pirmasens nicht verloren gehen!" Leserbrief in der Rheinpfalz 10.04.14. Dr.Klees.pdf



" Schreibt denn nicht jeder Dadaist nur Dadamist, weil keiner weiss, was Dada ist ? "
... Artem Zolotarov in Pirmasens am 24.06.16 beim " Poetry-Slam " und am 09.07.16
in der " Langen-Hugo-Ball-Nacht " ... Das sperrige deutsche " Kataster " irritiert
zunaechst auch noch im Zusammenhang mit " Dada ", dem " Maulwurf ",
den wir heute domestizieren wollen ( Urs Buehler in NZZ vom 15.09.16 ). Ein
so genanntes " Dada-Kataster " soll nur bescheiden helfen beim Suchen und Finden.

"Antrag Dada-Kataster in Pirmasens" 26.09.16 Antrag Dr.Klees.pdf

"Antrag Dada-Kataster in Pirmasens" Muendliche Begruendung Dr.Klees.pdf

"Antrag Dada-Kataster in Pirmasens" Grundentwurf Dr.Klees.pdf